Die freiwillige Feuerwehr Winnenden – für Sie im Einsatz!


Die Führungsgruppe der Feuerwehr Winnenden unterstützt den Einsatzleiter immer dann, wenn die Komplexität des Einsatzes dies erfordert. Speziell ausgebildete Feuerwehrangehörige arbeiten in der Führungsgruppe nach den Vorgaben der Feuerwehr-Dienstvorschrift 100. Ziel ist eine klare, strukturierte und sichere Einsatzführung.
Für ihre Aufgaben steht der Führungsgruppe moderne Ausstattung zur Verfügung:
➔ Damit ist eine professionelle Lageführung auch in dynamischen Einsatzlagen sichergestellt.
Die Führungsgruppe sorgt dafür, dass der Einsatzleiter den Überblick behält und sich auf taktische Entscheidungen konzentrieren kann. Sie übernimmt zentrale Führungs- und Organisationsaufgaben direkt an der Einsatzstelle.
Dazu gehören unter anderem:
➔ So bleibt der Einsatz jederzeit nachvollziehbar, strukturiert und effizient.
Der Gefahrstoffzug der Feuerwehr Winnenden wird durch die Abteilungen Stadtmitte und Buchenbach gestellt. Er kommt immer dann zum Einsatz, wenn biologische oder chemische Gefahren an Einsatzstellen auftreten. Das Besondere ist, dass sich sein Einsatzgebiet nicht nur auf Winnenden beschränkt, sondern er im gesamten Rems-Murr-Kreis zum Einsatz kommt. Dort unterstützt der Gefahrstoffzug die örtlichen Feuerwehren bei besonderen Gefahrenlagen und wird seinerseits durch weitere Feuerwehren ergänzt:
Um im Einsatzfall das komplette Equipment und genügend Personal zu transportieren, werden einige Fahrzeuge benötigt:
Auf den Abrollbehältern ist umfangreiches Spezialmaterial verlastet. So können sich die Einsatzkräfte beispielsweise mit chemischen Schutzanzügen ausrüsten. Beim Austritt von Gefahrstoffen stehen geeignete Dichtmittel zur Verfügung. Zusätzlich können die Stoffe mithilfe spezieller Pumpen sicher in andere Behälter umgepumpt werden.
➔ Durch die enge Zusammenarbeit der Abteilungen sowie der unterstützenden Feuerwehren im Rems-Murr-Kreis ist der Gefahrstoffzug der Feuerwehr Winnenden jederzeit bestens vorbereitet, um bei biologischen oder chemischen Gefahrenlagen schnell, sicher und effektiv Hilfe zu leisten.
1 – Stoff erkennen
Um geeignete Gegenmaßnahmen einleiten zu können, muss zunächst erkundet werden, um welchen Stoff es sich handelt. In vielen Fällen ist dies zu Beginn eines Einsatzes noch nicht eindeutig bekannt.
2 – Austritt stoppen
Tritt der Stoff weiterhin aus, muss der weitere Austritt schnellstmöglich verhindert werden. Hierfür stehen verschiedene Dichtmaterialien und technische Hilfsmittel zur Verfügung.
3 – Gefahr beseitigen
Der bereits ausgetretene Stoff muss anschließend beseitigt werden. Dies erfolgt je nach Lage beispielsweise durch Abpumpen, Benetzen oder Neutralisieren. Falls hierfür spezielle Neutralisationsmittel erforderlich sind, kann zusätzlich auf unterstützende Feuerwehren oder externe Fachgruppen zurückgegriffen werden. So ist auch bei besonderen Stofflagen eine fachgerechte Gefahrenabwehr sichergestellt.