Die freiwillige Feuerwehr Winnenden – für Sie im Einsatz!

Führungsgruppe

Führungsgruppe

Gefahrstoffzug

Gefahrstoffzug

Führungsgruppe

 

Die Führungsgruppe der Feuerwehr Winnenden unterstützt den Einsatzleiter immer dann, wenn die Komplexität des Einsatzes dies erfordert. Speziell ausgebildete Feuerwehrangehörige arbeiten in der Führungsgruppe nach den Vorgaben der Feuerwehr-Dienstvorschrift 100. Ziel ist eine klare, strukturierte und sichere Einsatzführung.

  • Struktur geben
  • Überblick behalten
  • Entscheidungen möglich machen

Technik & Ausstattung 

Für ihre Aufgaben steht der Führungsgruppe moderne Ausstattung zur Verfügung:

  • Einsatzleitwagen 1 (ELW 1)
  • Funkarbeitsplätze für 4-m- und 2-m-Funk
  • Laptop-Arbeitsplätze mit Gefahrgut- und Office-Software
  • Magnettafeln und Whiteboards zur Lageübersicht
  • Kartenmaterial und Feuerwehrpläne
  • Umfangreiches Dokumentationsmaterial

 

➔ Damit ist eine professionelle Lageführung auch in dynamischen Einsatzlagen sichergestellt.

Aufgaben

Die Führungsgruppe sorgt dafür, dass der Einsatzleiter den Überblick behält und sich auf taktische Entscheidungen konzentrieren kann. Sie übernimmt zentrale Führungs- und Organisationsaufgaben direkt an der Einsatzstelle.

Dazu gehören unter anderem:

  • Auswahl und Aufbau der Einsatzleitung
  • Unterstützung des Einsatzleiters bei taktischen Entscheidungen
  • Lagedarstellung und Einsatzdokumentation
  • Führen von Kräfte- und Fahrzeugübersichten
  • Erstellung von Lage- und Funkskizzen
  • Einweisung nachrückender Einheiten und Organisation von Bereitstellungsräumen
  • Abwicklung des Funkverkehrs (4-m- und 2-m-Band)
  • Organisation der Einsatzstellenlogistik
  • Zentrale Anlaufstelle für Behörden und andere Organisationen

 

➔ So bleibt der Einsatz jederzeit nachvollziehbar, strukturiert und effizient.

Gefahrstoffzug

 

Der Gefahrstoffzug der Feuerwehr Winnenden wird durch die Abteilungen Stadtmitte und Buchenbach gestellt. Er kommt immer dann zum Einsatz, wenn biologische oder chemische Gefahren an Einsatzstellen auftreten. Das Besondere ist, dass sich sein Einsatzgebiet nicht nur auf Winnenden beschränkt, sondern er im gesamten Rems-Murr-Kreis zum Einsatz kommt. Dort unterstützt der Gefahrstoffzug die örtlichen Feuerwehren bei besonderen Gefahrenlagen und wird seinerseits durch weitere Feuerwehren ergänzt:

  • Dekontamination und Messen durch die Feuerwehr Backnang
  • Atemschutz durch die Feuerwehr Fellbach

Technik & Ausstattung 

Um im Einsatzfall das komplette Equipment und genügend Personal zu transportieren, werden einige Fahrzeuge benötigt:

  • Kommandowagen (Gesamtwehr)
  • Wechselladerfahrzeug mit Abrollbehälter Rüst/Gefahrgut (Stadtmitte)
  • HLF 20/16 (Stadtmitte)
  • Einsatzleitwagen (Stadtmitte)
  • Wechselladerfahrzeug mit Abrollbehälter Material (Buchenbach)
  • LF 20/16 (Buchenbach)

 

Auf den Abrollbehältern ist umfangreiches Spezialmaterial verlastet. So können sich die Einsatzkräfte beispielsweise mit chemischen Schutzanzügen ausrüsten. Beim Austritt von Gefahrstoffen stehen geeignete Dichtmittel zur Verfügung. Zusätzlich können die Stoffe mithilfe spezieller Pumpen sicher in andere Behälter umgepumpt werden.

➔ Durch die enge Zusammenarbeit der Abteilungen sowie der unterstützenden Feuerwehren im Rems-Murr-Kreis ist der Gefahrstoffzug der Feuerwehr Winnenden jederzeit bestens vorbereitet, um bei biologischen oder chemischen Gefahrenlagen schnell, sicher und effektiv Hilfe zu leisten.

Aufgaben

1 – Stoff erkennen

Um geeignete Gegenmaßnahmen einleiten zu können, muss zunächst erkundet werden, um welchen Stoff es sich handelt. In vielen Fällen ist dies zu Beginn eines Einsatzes noch nicht eindeutig bekannt.

2 – Austritt stoppen

Tritt der Stoff weiterhin aus, muss der weitere Austritt schnellstmöglich verhindert werden. Hierfür stehen verschiedene Dichtmaterialien und technische Hilfsmittel zur Verfügung.

3 – Gefahr beseitigen

Der bereits ausgetretene Stoff muss anschließend beseitigt werden. Dies erfolgt je nach Lage beispielsweise durch Abpumpen, Benetzen oder Neutralisieren. Falls hierfür spezielle Neutralisationsmittel erforderlich sind, kann zusätzlich auf unterstützende Feuerwehren oder externe Fachgruppen zurückgegriffen werden. So ist auch bei besonderen Stofflagen eine fachgerechte Gefahrenabwehr sichergestellt.